Frohes Neues – Auf ein selbstbestimmtes 2016! Von Vorsätzen und Rücksätzen

Das Jahr ist erst wenige Wochen alt – aber der Erwartungsdruck bei vielen von uns schon hoch. Beruflich haben wir vielleicht – gerade die Führungskräfte – die Geschäftsergebnisse erreicht. Toll! Wir arbeiten ja auch das ganze Jahr an diesen Zielen, besonders dann, wenn ein Bonus damit verbunden ist.

Und privat? Da es gibt alle Jahre wieder die Gedanken um gute Vorsätze.

Wissen Sie genau, was Sie wollen? Vergessen Sie Ihre Vorsätze

Die meisten Menschen wissen schnell, was sie nicht mehr wollen. Auch ein interessanter Ansatz, aber er bringt uns nicht weiter, um herauszufinden, was wir wollen. Er separiert eben nur, das, was wir nicht wollen. Damit kennen wir aber nicht unsere ureigensten Wünsche und Bedürfnisse.

Noch ein frischer Gedanke für Sie: Manchmal ist auch alles so gut wie es ist und wir lassen uns nur von unseren Mitmenschen anstecken, uns doch auch Gedanken über das Neue Jahr und unsere Vorsätze zu machen.

Und was heißt überhaupt Vorsatz? Es ist meist ein Spiel zwischen »weniger« und »mehr« im Leben. Beispiele gefällig?

  • Weniger Stress in der Firma
  • Weniger über den Chef ärgern
  • Weniger rauchen
  • Weniger Schokolade essen
  • Weniger Alkohol
  • Weniger hiervon und davon ……
  • Mehr Sport treiben
  • Mehr mit Freunden treffen
  • Mehr Zeit mit der Familie oder dem Partner verbringen
  • Mehr Freizeit generell
  • Mehr über wichtige Dinge im Leben nachdenken
  • ……

Und meist enden wir – wenn wir uns nicht entscheiden können, welcher Vorsatz denn wirklich gut genug ist, um in unsere Liste aufgenommen zu werden – mit dem Satz: »Hauptsache ich bleibe gesund« Dann kommt also diese Wahnsinnserkenntnis, dass Gesundheit das wichtigste Gut im Leben ist!

Ach was! What a surprise!!!

Dafür muss doch aber nicht der 31.Dezember auf dem Kalenderblatt stehen. Wie wäre es mit dem heutigen Tag?

Auf die guten Rücksätze – selbstbestimmt und zufrieden zurück blicken

Ich grübele ohnehin über den Begriff »Vorsatz« nach? Es könnte doch auch nur »Rücksatz« heißen und man stresst sich gar nicht damit ab, was im neuen Jahr passiert. Also »Rücksatz« bedeutet dann einfach Rückblick.

Wir könnten doch besser zu Beginn eines neuen Jahres zueinander sagen:

»Sag mal, hast Du schon mal das Jahr 2015 Revue passieren lassen? Hast Du Deinen Rücksatz schon gefunden?

Dieser Gedanke wäre viel stressfreier und wirkt selbstbestimmter, denn wir hätten 365 Tage dafür Zeit, das letzte Jahr Revue passieren zu lassen. Eigentlich hätten wir noch viel mehr Zeit – unser gesamtes Leben – um unsere „Rücksätze“ zu definieren.

  • Was war schön im letzten Jahr?
  • Was habe ich erreicht?
  • Womit war ich zufrieden?
  • Was hat mich glücklich gemacht?
  • Worauf bin ich stolz?
  • Wer hat mir eigentlich Gutes getan?
  • Wer war in meinem Alltag und im letzten Jahr besonders für mich da?
  • Wem möchte ich auf eine ganz besondere Weise danken für das letzte Jahr?
  • Wer könnte „Freund/in des Jahres“ werden?
  • Was hat sich an meiner Gesundheit zum Positiven verändert?

Mit Rücksätzen lässt es sich viel entspannter leben

Und mit einem »Rücksatz« lässt es sich sehr gut leben. Und noch eins: Man hat richtig Lust auf »Rücksatz«, denn es macht Spaß über diese »Rücksätze« nachzudenken. Das ist positive Energie!

Na dann Prosit: auf ein selbstbestimmtes 2016!

SELBSTbestimmt durch(s) Leben.
Ihr heartworker Ilka Piechowiak

Fon: +49 176 704 604 48 Anfrage & Kontakt