Ilka Piechowiak Blog
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Lieber SELF statt NUF

Leichtigkeit

Letztens frage ich einen Kunden nach seinem Urlaub, ob er gut erholt sei. Und was kommt als erste Antwort: „Ach es ist so schrecklich, ich stecke schon wieder so im Alltagsstress. Ich habe das Gefühl, ich hatte gar keine Ferien.“ Und dabei verzog sich sein Gesicht, als hätte er gerade sein gesamtes Vermögen an der Börse verloren.

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Der Chef, der schlechte Laune hatte

Die Einstellung macht den Unterschied

In  meinen Führungstrainings höre ich oft diese oder ähnliche Aussagen von Teilnehmern „Oh, wenn mein Chef schlechte Laune hat, dann verläuft ein Meeting echt anders“ oder „Wenn ich etwas Wichtiges von meinem Chef möchte, sollte ich ihn/sie am Montagmorgen besser nicht ansprechen“.   

Soll ich Ihnen was sagen? Das ist für mich – als Coach und Führungskräfte-Trainerin – ein absolutes NO GO im Führungsalltag. Aber leider keine Seltenheit.

Es gibt so viele Führungskräfte, die demotivieren allein durch ihre Persönlichkeit. Schlechte Laune, schlechte Stimmung, innere Unausgeglichenheit und teils latente Unzufriedenheit sind nur einige Ursachen eines solchen gruseligen Führungsverhaltens.

Führungskräfte sollten in der Lage sein, sich selbst, ihre Launen, Tiefen und was auch immer negativ ist, so zu steuern, dass sie nach außen angenehm und souverän wirken.

Jetzt denken Sie vielleicht: naja, die Führungskraft ist doch auch nur ein Mensch. Ja, richtig, aber ich vertrete knallhart die Meinung: wer Führungskraft ist, kann gern schlechte Laune haben und die auch zeigen.

Wer eine gute und motivierende Führungskraft sein möchte, sollte diese Launen und Stimmungen erkennen und zu steuern wissen. Zwei Softskills, die Führungskräfte meiner Meinung nach haben sollten und die nah beieinander liegen:

  • Selbstwahrnehmungsfähigkeit
  • Selbststeuerungsfähigkeit.

Oder anders ausgedrückt: wer innerlich mit sich gut unterwegs ist, mit sich zufrieden und im Reinen ist, der wirkt einfach angenehmer und ausgeglichener, motivierender auf andere Menschen. Es macht einfach mehr Spaß, mit einem Chef/Chefin zusammen zu arbeiten, der/die eine angenehme Art hat. Oder?

Ausstrahlung kommt bekanntlich von Innen. Und damit es mit der Ausstrahlung auch funktioniert, müssen sich Führungskräfte immer mal wieder fragen: mag ich Menschen? Möchte ich Menschen entwickeln? Oder will ich nur Zahlen, Daten, Fakten verwalten? Dann sollte ich keine Führungskraft werden.

Erfolgreiche Führungskräfte (also menschlich und zahlenmäßig erfolgreiche Führungskräfte) verstehen es, Mitarbeiter durch ihre Art und Menschlichkeit emotional zu binden. Und das ist nicht erst seit der Gallup-Studie so.

  • Gute Führungskräfte sind Beziehungsmanager.
  • Gute Führungskräfte mögen Menschen.
  • Gute Führungskräfte sind Menschenversteher.
  • Gute Führungskräfte sind Menschenentwickler.
  • Und zuletzt: gute Führungskräfte haben Freude daran, mit Menschen gemeinsam Ziele zu erreichen und das volle Potential der Mitarbeiter zu entwickeln.

Führungskräfte sollten immer mal wieder ihre eigene Grundhaltung und Zufriedenheitsgrad reflektieren:

Bin ich zufrieden, mit dem, was ich tue? Tue ich das, was ich tue aus Leidenschaft oder was ist mein Antrieb? Was macht mir Freude, was nervt mich? Um diese und noch viele andere Fragen geht es in meinem neuen Buch „Jetzt bin ich mal dran! Wie ein selbstbestimmtes Leben gelingt“.  Eine schöne Lektüre für die leicht angespannte, genervte Führungskraft!

Aber auch Mitarbeiter, die genervte, schlecht gelaunte Vorgesetzte haben, erhalten in meinem Buch viele Impulse, wie man seinen eigenen Chef auch umerziehen kann. Das geht! Hier geht es zum Buch

Life is good!
Herzlichst, Ihre Ilka Piechowiak

Führung: auf die Persönlichkeit kommt es an und nicht auf das Geschlecht!

Liebe Damen und Herren! Heute ist Weltfrauentag.

Bei diesem Thema denken die einen vielleicht an die Durchsetzung der Frauen-Quote in Führungsetagen von Unternehmen. Die anderen können dieses Thema nicht mehr hören. Und wieder anderen denken: ja, ist auch richtig, dass Frauen mehr Beachtung finden und sich dafür einsetzen.

Für mich gilt beim Thema Führung/ Management in Unternehmen nur eins: Mehr >

Traum-Chef gewünscht: Wie Mitarbeiter selbst etwas dafür tun können

Es gibt Mitarbeiter, die können ihre Chefes montagmorgens nicht ansprechen, weil diese grundsätzlich schlecht gelaunt in die Woche starten. Oder sie können den Chef auf wichtige Angelegenheiten nur an seinen „guten Tagen“ kontaktieren, um ein Okay zu bekommen. Wie schräg ist das, wenn man die eigene Arbeit an den Launen des Chefs ausrichten muss? Mehr >

Employer Branding leicht gemacht. Mit Empathie geht´s !

Empathie macht Mitarbeiter froh – und Führungskräfte ebenso!

Die Kernaussage meines ersten Teils über Empathie lautete: Empathie ist eine hervorragende Persönlichkeitseigenschaft von Führungskräften, aber kein alleiniger Erfolgsgarant für die Führung. Wenn man sie hat, kann man sich jedoch glücklich schätzen. Mehr >

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